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| Schwarzes Loch https://lisaandfriends.iphpbb3.com/forum/./22206741nx26251/die-ganze-welt-der-wissenschaft-f10/schwarzes-loch-t13.html |
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| Autor: | lisa [ Mi 8. Okt 2008, 22:30 ] |
| Betreff des Beitrags: | Schwarzes Loch |
schwarze löcher das zielobjekt ist ein phantom. niemand hat es ja gesehen . seine opfer , spurlos verschwunden . es gibt keine leiche, keine zeugen, keine heisse spur............ kein "himmelsobjekt "übt eine vergleichbare faszination auf uns aus. ein rotierendes extrem dichtes objekt mit einem rand , jenseits dessen nichts entkommen kann, nicht mal licht. nach einsteins theorie ist die gravitation ja eigentlich keine kraft sondern eine geometrische eigenschaft des raumes. jede masse verformt den raum der sie umgibt, schwarze löcher tun dies wegen ihrer dichte auf bizarre weise sie stülpen den raum gleichsam um sich herum- und verbergen sich in ihm wie eine perle in der muschel . laut chandra kollabiert ein stern , er bricht unter der last seiner eigenen masse immer weiter in sich zusammen. bis nur noch eine extrem dichte masse übrigbleibt, im zentrum befindet sich eine sogennante singularität . ein winziger punkt von null volumen , dieser punkt vereint in sich die gesamte schwerkraft der kollabierten masse.. der zusammenbrechende stern bohrt eine trichterförmige röhre in den raum und zieht dabei einen bannkreis um sich. den sogennanten ereignishorizont.. das ist eine magische grenze hinter der es kein zurück mehr gibt ,. alles was diesen rand überschreitet verschwindet aus dem uns bekannten beobachtbaren universum. sind schwarze löcher die gespenster toter sterne ??? jetzt wird intensiv nach schwarzen löchern gefahndet. eine armada von mess-satelliten soll aufklärung bringen. armada =10 stück an der zahl:: integral sucht nach gammablitzen, rhessi nach röntgenstrahlung, swift ebenfalls gammablitze, chandra quasare, hubble quasare(leuchttürme der schwarzen löcher) nustar röntgenquellen, xxm ? (europas grösster jäger), lisa gravitationswellen, xeus sucht ab 2010 nach schwarzen löchern, duo wird 10 000 galaxienhaufen untersuchen. der eleganteste weg weg ein schwarzes loch aufzuspüren besteht allerdings darin den todesschrei eines sterbenden sterns zu empfangen. das signal das beim kollaps in form von schwerkraftwellen ausgesandt wird . jedenfalls in der theorie. so und warum betreibt die menschheit so einen aufwand um die schwarzen löcher, weiss doch keiner wirklich ob es sie überhaupt gibt. aber, die singularität die sich tief im bodenlosen gravitationsloch verbirgt , ähnelt jener singularität die nach ansicht von kosmologen den urknall erzeugt hat. einstein und hawkins sind gegensätzlicher meinung . ich will das hier nicht anführen aber unterm strich ergäbe sich dann ein paradox das der physiker lawrence krauss so treffend beschreibt::wenn die quantenphysik sagt dass sich ein schwarzes loch in endlicher zeit auflöst , und die relativitätstheorie aber sagt dass es unendlich lang dauert bis es sich formt - dann haben wir etwas das verschwindet bevor es überhaupt existiert . ich hab es wirklich so kurz gehalten wie es nur ging , hoffe euch damit nicht gelangweilt zu haben , ich finde das sehr faszinierend. (na, ein glück dass ich mich zurückgehalten habe) |
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| Autor: | Anzeige [ Mi 8. Okt 2008, 22:30 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
| Autor: | lisa [ Mo 2. Nov 2009, 20:00 ] |
| Betreff des Beitrags: | Re: Schwarzes Loch |
Gigantisches Loch im Weltraum gibt Wissenschaftlern Rätsel auf AP AP - Freitag, 24. August 2007, 08:49 Uhr Washington (AP) Astronomen haben ein gigantisches Loch im Weltraum entdeckt - und rätseln nun, wie es entstehen konnte. In dem kosmischen Leerraum gibt es buchstäblich nichts: keine Sterne, keine Galaxien, keine schwarzen Löcher, selbst von der mysteriösen dunklen Materie gibt es keine Spur. In einem Bereich von einer Milliarde Lichtjahren ist einfach nichts, wie Forscher der Universität von Minnesota am Donnerstag erklärten. Bereiche im Weltraum, in denen nichts zu finden ist, sind schon länger bekannt. Das jetzt entdeckte Loch übersteigt aber die Vorstellungskraft der Forscher und bringt sie in Erklärungsnot. «Es ist tausend Mal größer als eine typische Leere», erklärt Astronomieprofessor Lawrence Rudnick. Er entdeckte die Leere mit Hilfe der Radioastronomie. Dann verglich er seine Ergebnisse mit Beobachtungen zur kosmischen Hintergrundstrahlung. Diese bestätigten, dass sich ein kalter Fleck befindet. Die einzige Erklärung dafür ist, dass es dort keine Materie gibt, erklärte Rudnick. Das Gebiet ist zwischen fünf und zehn Milliarden Lichtjahre von der Erde entfernt. «Das ist wohl etwas, das sehr ernst genommen werden muss», kommentierte der Astronom Brent Tully von der Universität von Hawaii, der nicht an der Arbeit von Rudnick beteiligt war, aber die andere Leere untersucht, die deutlich kleiner und nur rund zwei Millionen Lichtjahre von uns entfernt ist. Löcher im Universum entstehen vermutlich dadurch, dass Gebiete mit einer großen Masse mit ihrer Schwerkraft Materie aus weniger dichten Gebieten abziehen, erklärte Tully. |
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